Zwei Tage lang stand die Marktgemeinde im Zeichen von Gemeinschaft, Tradition und der Mahnung zum Frieden. Insgesamt nahmen 42 Partnerverbände, elf Musikkapellen und alle Ortsvereine am Jubiläumsfest teil.
Im Mittelpunkt standen die feierlichen Festakte beim neu gestalteten Kriegerdenkmal. Dort wurde an die 119 gefallenen und vermissten Eggelsberger der beiden Weltkriege erinnert. Bürgermeister und Obmann Josef Maislinger betonte in seiner Ansprache, dass es sich nicht um anonyme Namen handle, sondern um Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder: „Diese Schicksale sollen uns immer daran erinnern, wie sinnlos Kriege sind und wie wichtig es ist, den Frieden zu bewahren.“ Das erstmals 1921 errichtete Denkmal wurde zum Jubiläum umfassend erneuert und um zwei Würfel mit Schlagworten zum Thema Frieden ergänzt.
Beim großen Festumzug präsentierte der Kameradschaftsbund die restaurierten Traditionsfahnen von 1895 und 1972. Zudem erschien eine 40-seitige Festschrift, die die Geschichte des Vereins nachzeichnet. Unter den Ehrengästen waren Präsident LAbg. a.D. Bgm. Toni Hüttmayr MBA sowie Vizepräsident und Bezirksobmann Michael Kendlbacher, die beide die Bedeutung des Vereins als Wertegemeinschaft hervorhoben.
Nach den Festakten zogen die Teilnehmer mit Musikbegleitung zum Pfarrstadl, wo an beiden Tagen in geselliger Runde weitergefeiert wurde. Das Jubiläumsfest machte deutlich, dass der Kameradschaftsbund Eggelsberg auch nach 130 Jahren fest in der Gemeinschaft verwurzelt ist.
Bilder: OÖKB Eggelsberg



