Mit einem Festgottesdienst und einem eindrucksvollen Festzug feierte der Kameradschaftsbund
Walding am Sonntag, 20. September, sein 70-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gratulanten aus
Politik, Verwaltung und Gemeinde, über 100 Kameradinnen und Kameraden befreundeter
Ortsgruppen - von Aichkirchen bis Zwettl - sowie interessierte Gemeindebürgerinnen und
Gemeindebürger nahmen an der würdevollen Jubiläumsfeier teil.
Die Ortsgruppe Walding unter Obmann Valentin Gattringer blickte dankbar auf sieben Jahrzehnte
gelebte Gemeinschaft, Tradition und Werte zurück. In den Ansprachen - darunter
Bundesministerin Claudia Bauer - wurde die Entwicklung des Kameradschaftsbundes gewürdigt
und der Auftrag für die Zukunft klar formuliert: Das Gedenken an die Vergangenheit soll helfen,
den Wert des Friedens zu erkennen und ihn im täglichen Zusammenleben zu bewahren. Der mit
20 Jahren wohl jüngste Obmann einer Ortsgruppe, Valentin Gattringer, verdeutlichte: „Ganz
besonders in einer Zukunft, in der die Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges nicht mehr als
mahnendes Beispiel unter uns sein werden, liegt es an uns allen gemeinsam den Frieden zu
bewahren und zu fördern. Denn dieser beginnt nicht irgendwo zwischen irgendwelchen Staaten,
sondern genau hier und jetzt: zwischen dir und mir!“
Mit Blick auf eine Fahne aus den zahlreichen Abordnungen, unterstrich LAbg. Josef Rathgeb, der
auch die Grußworte des Landeshauptmanns Thomas Stelzer überbrachte, dass Frieden in Freiheit
keine Selbstverständlichkeit sei. - 70 Jahre Kameradschaftsbund Walding waren Anlass zum
Feiern, aber auch zum Innehalten: Für ein klares Bekenntnis zu Frieden, Freiheit und Demokratie.
Fotos: Mario Siegl
14 Fahnen für Frieden und Freiheit
Gelungenes Jubiläumsfest „70 Jahre Kameradschaftsbund Walding“



