Wels, 24. Februar 2026; heute übergab der Direktor der Direktion 4, Generalmajor MMag. Alexander Platzer das Kommando über das Heereslogistikzentrum Wels an Oberstleutnant Johannes Humer und beförderte ihn zum Oberst.
Oberstleutnant (Obstlt) Johannes Humer übernimmt von OberstdG Klaus Streit, der seit 14. Februar 2025 für ein Jahr als Kommandant an der Spitze des Heereslogistikzentrums stand und nun nach Wien zurückkehrt. Das Heereslogistikzentrum ist eine logistische Drehscheibe mit verschiedensten Werkstätten und zugleich der größte Ausbildungsbetrieb für Lehrlinge des Bundesheers in Oberösterreich. In Wels befindet sich unter anderem die Werkstatt für den Kampfpanzer Leopard.
Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Streit führte für ein Jahr im Rahmen seiner Truppenverwendung das Heereslogistikzentrum. In seiner Zeit begannen die ersten Vorarbeiten im Rahmen des Aufbauplanes 2032+. Er dankte seinem Nachfolger für die gute Aufnahme und Unterstützung im vergangenen Jahr und Oberst iR. Alfred Kaser für dessen Leistung das Heereslogistikzentrum in Wels auf die qualitative Stufe gehoben zu haben, wie es sich heute präsentieren kann.
Der neue Kommandant Oberst Johannes Humer dankte seinen beiden Vorgängern (Oberst in Ruhe Alfred Kaser und ObstdG Klaus Streit) für deren Arbeit auf die er aufbauen kann. Er will „täglich sein Bestes geben“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heereslogistikzentrums und die Dienstleistung auf hohem qualitativen Niveau halten. Als neuer Garnisons- und Kasernenkommandant lobte er die gute Zusammenarbeit mit den anderen militärischen Dienststellen sowie mit den Vertretern des öffentlichen Lebens in Wels.
Landtagsabgeordnete Mag. Elisabeth Gneissl sprach in Vertretung des Landeshauptmannes Mag. Thomas Stelzer und betonte die Verantwortung, Kontinuität und Vertrauen in die Verlässlichkeit und Präzision der logistischen Leistungen des Heereslogistikzentrums. Dies stehe in der öffentlichen Wahrnehmung für Sicherheit, die in diesen herausfordernden Zeiten beruhigend wirke. Sie wünschte dem Standort Wels den Erhalt der Kompetenz, der Verlässlichkeit und Qualität der Mitarbeiter die wichtig für die Region sei.
Generalmajor MMag. Alexander Platzer, Direktor der Direktion 4, sprach zur Bedeutung der Versorgungssicherheit und dies sei sowohl ein Kernfaktor für die staatliche Resilienz wie auch für die Streitkräfte. Wels sei einmal Großwerkstätte (Berge- und Pionierpanzer) mit Instandsetzung, Adaption und Modernisierung und erfahre einen zu nutzenden Technologieschub. Ein weiteres Mal ist es Lagerort und zuständig für die Versorgung der Truppe im In- und Ausland und sorge mit seiner Ausbildung (Lehre) und Fachwissen seiner Mitarbeiter für eine ausgezeichnete Qualität im täglichen Tun. Dies alles sei für den Erfolg der Streitkräfte notwendig. Er forderte die Mitarbeiter auf den neuen Kommandanten mit Rat und Tat zu unterstützen und diesen Pfeiler der Heereslogistik - so bisher - fest verankert zu lassen.
Generalmajor Platzter nahm in seiner Rede die Beförderung von Oberstleutnant Humer zum Oberst vor.
Oberst Humer rückte nach der Matura 1995 als Grundwehrdiener zum Panzerstabsbataillon 4 in Wels ein. 2001 musterte er als Panzeroffizier nach St. Pölten - Spratzern in Niederösterreich aus. In dieser Zeit hatte er verschiedene Kommandanten und Stabsfunktionen inne, bevor er als Oberösterreicher 2007 nach Wels zum Panzerbataillon 14 in die Heimat zurückkehrte. Im inzwischen einzigen Panzerbataillon des österreichischen Bundesheeres diente er wieder in verschiedenen Kommandanten- und Stabsfunktionen. 2019 wechselte Oberst Humer von der Panzertruppe in die Logistiktruppe und wurde zum stellvertretenden Kommandanten des Heereslogistikzentrums in Wels. Mit 1. März ist Oberstleutnant Johannes Humer zum Kommandanten bestellt und führt den Dienstgrad Oberst.
Foto: BMLV/Unterbuchberger Klaus



