Unter dem Motto „Fackelzug zum Gedenken und für den Frieden“ versammelten sich die Teilnehmenden am Rathausplatz, um gemeinsam innezuhalten, der Verstorbenen zu gedenken und die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders in Erinnerung zu rufen.
Die Gedenkfeier wurde von Diakon Bernhard Pfusterer geleitet. In ihren Ansprachen erinnerten Bürgermeister André Reichardt und Kameradschaftsbund-Obmann Georg Englmayr an das Leid, das die beiden Weltkriege über unzählige Familien gebracht hatten. Gleichzeitig betonten sie, wie wichtig es sei, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und sich auch in der heutigen Zeit für den Frieden einzusetzen.
Frieden beginnt im täglichen Miteinander
Als Festrednerin konnte Dr. Christine Haiden, ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift „Welt der Frau“ und Kolumnistin der Oberösterreichischen Nachrichten, begrüßt werden.
In ihrer Ansprache rückte sie die Verantwortung jedes Einzelnen für ein friedliches Zusammenleben in den Mittelpunkt. Besonders Werte wie gegenseitige Achtung, Menschlichkeit, Zusammengehörigkeit und ein respektvoller Umgang miteinander seien wesentliche Grundlagen für eine Gesellschaft, in der Frieden wachsen und bestehen könne.
Den würdevollen Abschluss der Gedenkfeier bildeten das Segensgebet von Pfarrer Matthias Bukovics sowie das gemeinsame „Hoamatland“.
Erinnerung bewahren – Verantwortung übernehmen
Mit dieser Veranstaltung setzte der Kameradschaftsbund Timelkam gemeinsam mit der Marktgemeinde, den Pfarrgemeinden und allen Mitwirkenden ein sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Verbundenheit.
Der Fackelzug machte einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Opfer der Weltkriege auch für kommende Generationen lebendig zu halten. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern Werte, die es gemeinsam zu schützen und zu bewahren gilt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Organisatoren, Mitwirkenden und Teilnehmenden, die durch ihr Engagement zu dieser würdevollen Gedenkveranstaltung beigetragen haben.
Fotos: OÖKB Timelkam










