Hörsching, am 5. November 2026 fand am Fliegerhorst Vogler in Hörsching ein Symposium wie sich die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz auf den Soldaten und seine Handlungen auswirken können. Inwiefern liefert die von Papst Leo XIV verfasste Enzyklika Magnifica Humanitas einen Anhalt für Christen und Soldaten bei deren Entscheidungen.
Militärkommandant Brigadier Mag. Dieter Muhr hat dazu eine besondere Runde zum Gespräch eingeladen. Mit ihm und den Gästen diskutierten der Präsident von Pax Christi Österreich der emeritierte Univ.-Prof. Wolfgang Palaver, Hon.-Prof. DI Mag. Dr. Hermann Sikora, der Abt von Kremsmünster Prof. Mag. Dr. P. Bernhard A. Eckerstorfer, M.T.S. OSB, die Uni-Professorin DI Dr. Johanna Ullrich von der IT:U Linz, Herr Mag. Dr. Harald Katzmair von FAS Research, Herr Dr. Peter G. Weixelbaumer vom Forum Humanismus Wilhering und der Militärdekan MMag. Stefan Gugerel.
Ein Symposium, das sich mit KI, der aktuellen Enzyklika Leos XIV beschäftigt, konnte nicht ohne Einsatz von künstlicher Intelligenz auskommen.
So wurde gleich zu Beginn die Enzyklika Magnifica Humanitas durch ein Tool entsprechend geclustert und die verschiedenen Bereiche durch dieses gewichtet. Diese KI generierte Gewichtung wurde in der später folgenden Podiumsdiskussion aufgegriffen.
Nach der Präsentation lieferten mit ihren Impulsvorträgen Herr Sikora „die KI ist ein mächtiges Tool, dass Leitplanken brauche“, Abt Bernhard „es gehe um die Bewahrung der Würde des Menschen“ und Wolfgang Palaver „KI senke die Schwelle zum Einsatz von Waffen“ ihre Zugänge zu den technischen Möglichkeiten von KI und was Papst Leo XIV mit der Enzyklika betone.
Herrn Katzmair von FAS Research sammelte – abgesprochen - die gesprochenen Worte mittels KI und präsentierte nach der Mittagspause – etwas Zeit benötigte die KI dann doch - den Zuhörern und Podiumsteilnehmern eine neue um die Gedanken der Impulsvorträge ergänzte Clusterung.
In der Vorbereitung zum Symposium wurden fünf verschiedene (militärisch, zivile) synthetische Funktionsträger modelliert. Interessanterweise bekamen diese „Personen“ Fragen von Soldaten gestellt, die im Gefecht stehen oder Entscheidungen über Leben und Tod (tödlicher Waffeneinsatz) zu treffen haben.
Diese Antworten wurden präsentiert und regten die Diskussion an.
Wer treffe in letzter Konsequenz die Entscheidung – die Maschine oder der Mensch?
Diese Frage beschäftigte die Damen und Herren am Podium und sie lieferten interessante Aspekte aus technischer und ethischer Sicht zu dieser Frage. Wer treffe wann die Entscheidung, ist der Mensch überhaupt noch in der Lage dies zu tun oder ist er der Maschine wegen deren schneller Rechnerleistung ausgeliefert? Wird der vorne eingesetzte Soldat nicht mit seinem Gewissen alleine gelassen?
Allgemein wurde festgestellt, dass sich die Enzyklika auf der Höhe der Zeit befinde. Es sich nicht um eine Ablehnung der neuen Technik handle, jedoch auf die Gefahren aufmerksam mache und die Würde des Menschen zu achten und zu bewahren sei. Palaver machte aufmerksam, dass durch die KI eine „Normalisierung des Krieges“ auftreten könne.
Die KI kam gegen Ende der Veranstaltung nochmals zum Einsatz. Alle Anwesenden hatten die Gelegenheit zu den Fragen des Soldaten, die zuvor die KI beantwortet hatte, als reale Personen ihre Position bekannt zu geben. Diese Abstimmung wurde der KI generierten gegenübergestellt.
Es zeigte sich, dass das Publikum überwiegend aus Soldaten bestand und daher leichte Abweichungen zur KI auftraten.
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