Vom 08.09. bis 11.09.2026 unternahm die OG einen 4-tägigen Vereinsausflug nach Vorarlberg, an dem 51 Personen teilgenommen haben.
1. Tag Anreise Reisemotto und Unterkunft
Die Einladung zum Ausflug stand unter dem Motto: „Vorarlberg erleben! Im Ländle unterwegs
zwischen Alpen und Kultur“. Als Standort wurde St. Gallenkirch-Gortipohl im Montafon gewählt.
Dort waren wir im Hotel Silvretta untergebracht, in dem wir bereits in den Jahren 2021 und 2022
jeweils vier Tage verbracht hatten.
Die Anreise führte über die A1 nach Salzburg/Walserberg und weiter auf der A8 bis zum
Chiemsee, wo wir unsere übliche Jausen Pause einlegten. Anschließend ging es weiter in
Richtung Rosenheim und in den Ammergau. Dort machten wir einen Zwischenstopp, um das
Kloster Ettal zu besuchen.
Um die Mittagszeit erreichten wir den Plansee, wo wir im Forellenhof das Mittagessen bestellt
und eingenommen haben.
Nach einem kurzen Aufenthalt am See (Verdauungsspaziergang) setzten wir die Reise über
Reutte und durch das Lechtal nach Warth, Lech und Zürs am Arlberg fort. Danach führte die
Strecke über den Flexen Pass, ein spektakuläres, historisches Bauwerk der das obere Lechtal
mit dem Klostertal in Stuben verbindet. An der Wasserscheide am Flexen Pass (1.773 m) legten
wir einen Fotostopp ein.
Unser Ziel im Montafon war St. Gallenkirch-Gortipohl, HOTEL SILVRETTA wo wir gegen 18:00
Uhr eintrafen (Sektempfang zur Begrüßung).
Nach dem herzlichen Empfang unternahm Hotelchefin Simone mit uns eine kurze Dorfwanderung. Nach der Zimmerübernahme folgte das Abendessen. Den Abschluss des Tages bildete ein interessanter Dia-Vortrag von Andreas KÜNK, Fotograf und Alpinist aus Schruns über die Vorarlberger Bergwelt.
2. Tag: Großes Walsertal, Bregenzerwald und Dornbirn
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir um 09:00 Uhr mit unserem bewährten
Reiseleiter Walter FIEL, der uns bereits von den Reisen 2021 und 2022 bekannt war. Die Fahrt
führte durch das Große Walsertal in Richtung Faschinajoch. Besonders eindrucksvoll waren die
bewirtschafteten Steilhänge entlang der Strecke.
Im Großen Walsertal erinnerte Walter FIEL an die Lawinenkatastrophe vom Jänner 1954, bei der
125 Menschen ums Leben kamen und mehr als 600 Gebäude zerstört wurden. Gegen Mittag
setzte leider starker Regen ein, sodass wir die Fahrt über Damüls bis nach Bezau fortsetzen
mussten.
Mit dem Bregenzer Wälderbähnle
Unser nächstes Ziel war der Bahnhof des Bregenzer Wälderbähnle. Da es dort keine geeignete
Möglichkeit für ein gemeinsames Mittagessen gab und weiterhin leichter Regen fiel, wurden im
Bus Würstel serviert.
Um 13:45 Uhr begann die Fahrt mit dem Nostalgiezug. Nach fünf Kilometern erreichten wir die
Endstation Schwarzenberg, wo uns ein Werkelmann mit seiner Drehorgel musikalisch begrüßte.
Nach etwa 20 Minuten Aufenthalt fuhren wir wieder zurück und setzten unsere Reise über das
Bödele nach Dornbirn fort. Dort besichtigten wir die Kirche St. Martin, in der wir eine kurze
Andacht hielten, sowie das nahe gelegene Rote Haus. Anschließend erfolgte die Rückfahrt zum
Hotel im Montafon.
Nach dem Abendessen sorgte das Trio Manfred BRANDSTÄTTER, Erich FÜRST und Alfred HADER
für musikalische Unterhaltung. Erich lockerte den Abend zwischendurch mit Witzen auf und
brachte die Reisegruppe herzlich zum Lachen, um nicht zusagen: Lachkrämpfen. Sein Auftritt
war kabarettreif.
3. Tag: Besuch der Insel Mainau
Als Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Vorarlberg stand der Besuch der Insel Mainau auf dem
Programm. Um 09:00 Uhr fuhren wir nach Bregenz und weiter entlang der nördlichen Seeseite
entlang von großen Weingärten und Obstplantagen bis nach Meersburg. Von dort setzten wir mit
der Fähre am Bodensee nach Konstanz über und fuhren anschließend zur 45 Hektar großen Insel
Mainau weiter.
Nach dem Mittagessen folgte ein Rundgang durch das Gartenparadies. Dabei bestaunten wir die
riesigen Mammutbäume, die farbenprächtigen Blumenbeete mit Dahlienblüte und Rosengarten,
das Schloss mit der Schlosskirche sowie das Schmetterlings- und Palmenhaus.
Am Abend sorgten unsere drei Musiker erneut für Unterhaltung. Erich FÜRST lief mit seinen
Witzen wieder zur Höchstform auf – einfach sensationell und fernsehreif. Unser Reiseleiter
Walter war von den Darbietungen so begeistert, dass er an beiden Abenden sogar seine Gattin
Hanni mitnahm.
4. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück und der herzlichen Verabschiedung von Simone traten wir die Heimreise
an. Die Route führte über die S16 durch das Klostertal und den knapp 14 Kilometer langen
Arlberg-Straßentunnel nach Landeck. Weiter ging es auf der A12 nach Innsbruck und bis Wörgl,
anschließend über die B178 nach St. Johann in Tirol, Lofer und den kleinen Walserberg zum
Grünauer Hof in Wals bei Salzburg.
Dort erreichten wir gegen 13:45 Uhr eine sehr empfehlenswerte Großgaststätte, in der wir
gemeinsam zu Mittag aßen. Natürlich sorgte Erich auch auf der Heimfahrt mit seinem Schmäh
für viel Gelächter.
Unvergesslich bleiben jedenfalls die beiden gemütlichen Abende am 2. und 3. Tag unseres
Aufenthaltes im Hotel. Für die Musikalische Umrahmung sorgten, wie schon vorhin erwähnt, das
Trio Erich, Alfred u Manfred, die mit ihrem Spiel eine fröhliche Stimmung verbreiteten.
Besonders Erich FÜRST brachte mit seinen zahllosen Witzen die gesamte Reisegruppe immer
wieder zum Lachen und sorgte so für viele heitere Momente, ein kabarettreifer Auftritt.
Zusammenfassung:
Diese Reise war wieder hervorragend organisiert und bot einige Höhepunkte. Die angenehme
und nette Gemeinschaft innerhalb der Gruppe, die vielfältigen Eindrücke und das Erleben der
landschaftlichen Schönheiten Österreichs, sowie die beiden musikalischen Abende machten
diese Tage für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ohne zu übertreiben: eine Reise, die nicht mehr zu toppen ist.
Bereits jetzt war der Wunsch nach einem neuen Reiseziel im kommenden Jahr deutlich zu
spüren bzw. wurde bei der Verabschiedung von einigen geäußert, gleich in die neue
Teilnehmerliste aufgenommen zu werden.
